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Volkstheater Hessen
Steffen Wilhelm

23 Jahre lang spielte und inszenierte der gebürtige Wiesbadener am Frankfurter Volkstheater. Seit 2013 ist Steffen Wilhelm Mitgründer und Mitgeschäftsführer des Vereins Volkstheater Hessen.

Seitdem bearbeitete und inszenierte er für die neue Bühne die beiden Adolf-Stoltze-Stücke „Verspekuliert“ und „Meister – Heister“, die im gesamten Rhein-Main-Gebiet bereits mehr als 100 Mal gespielt wurden. Wenn Steffen Wilhelm nicht Regie führt, steht er auf der Bühne, zuletzt etwa am Fritz-Rémond-Theater in „The King's Speech“ und „Die Feuerzangenbowle“ oder an der Komödie Frankfurt in „Das hat man nun davon“ sowie bei den Schlossfestspielen Ettlingen.
Seine Ausbildung absolvierte er an der staatlich anerkannten Schauspielschule Genzmer in Wiesbaden. Schon während seiner Ausbildung übernahm er Gastrollen an verschiedenen Theatern im Rhein-Main-Gebiet und in Fernsehserien. Nach dem Abschluss war er für Tankred Dorsts „Die Kurve“ an den Mainzer Kammerspielen engagiert. Am Volkstheater Frankfurt spielte er zahlreiche Hauptrollen, darunter den Herrn von Lips in Nestroys „Der Zerrissene“, den Freund und den Teufel im „Jedermann“, den Figaro in „Figaros Hochzeit“ und Marius im „Goldenen Anker“. Auch musikalische Rollen gehören zu seinen Lieblingsauftritten. So zum Beispiel der Oberkellner Leopold in Benatzkys „Im weißen Rößl“, der Fremde in der Operette „Der Vetter aus Dingsda“, der Schneider Mottel Kamzoil in „Anatevka“ und zuletzt Monsieur Dindon in „La Cage aux Folles“. Seit vielen Jahren war Wilhelm am Volkstheater Frankfurt auch als Regisseur tätig. Er inszenierte „Die Mausefalle“, „Mein Freund Harvey“, „Das Geld liegt auf der Bank“ und „Ganze Kerle“ sowie viele der jährlichen Weihnachtsmärchen.

Bild Stugrapho.Text von Sabine Börchers für das Volkstheater-Programmheft von Zartbitter.