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Volkstheater Hessen
Iris Reinhardt Hassenzahl

Das „goldische Mädsche“ auf der Volkstheaterbühne verkörpert sie ebenso gut wie das Lämmchen in Hans Falladas „Kleiner Mann, was nun?“ oder die Hure in Michi Herls „Sex. Oder so.“

Iris Reinhardt Hassenzahl ist in vielen ganz unterschiedlichen Produktionen an Frankfurter Theatern zu sehen, seit sie ihren Abschluss 2010 an der Wiesbadener Schule für Schauspiel gemacht hat. Sie stand im Frankfurter Autorentheater auf der Bühne, wo sie unter anderem die Hauptrolle in dem Fassbinder-Stück „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ spielte, außerdem in Goethes „Wilhelm Meister“ am Schauspiel Frankfurt sowie wiederholt im Stalburg Theater und unter der Regie von Steffen Wilhelm im Theatrallala, wo sie bereits in „Zartbitter“ die Rolle der Chocolatière übernahm. Auch Fernseherfahrung hat Iris Reinhardt Hassenzahl schon gesammelt. Zudem arbeitet sie als Synchronsprecherin. „Ich wollte immer gerne auch hessische Stücke spielen“, sagt die gebürtige Hanauerin, die mit der heimischen Mundart aufwuchs. Rollen wie das Lämmchen oder die Tochter im „Raritätenladen“ am Volkstheater Frankfurt boten die erste Gelegenheit dazu. „Ich musste leider das Ende des Volkstheaters Frankfurt miterleben. Umso stolzer bin ich, mit dem Volkstheaters Hessen weitermachen zu dürfen“, sagt sie. Für dieses hat sie bereits in zwei Stoltze-Stücken auf der Bühne gestanden. In „Verspekuliert“ verkörperte sie das durchaus selbstbewusste Töchterchen Lenchen, in „Meister – Heister“ das ebenso flotte Bürofräulein Lotte Kletterose. In „Zartbitter“ kann sie sich nun im Streit mit dem Kollegen Sebastian Huther, mit dem sie schon an den Landungsbrücken zusammen spielte, so richtig verausgaben. „Ich finde es schön, ein Teil dieser Familie zu sein und wichtig, den Frankfurter ihr Volkstheater zurück zu bringen“, sagt sie.

Bild Stugrapho. Text von Sabine Börchers für das Volkstheater-Programmheft von Zartbitter.